Ich weiss grad nicht so wirklich, ob ich mich nun über diesen Winter freuen oder mich eher ärgern soll. Ein Teil von mir lechzt nach Sonne, Wärme oder mindestens angenehmen Temperaturen. Und nach blauem Himmel! Man hat das Gefühl, seit November ist der Himmel grau, es ist nasskalt ohne Unterlass und so langsam drückt es dann doch auf's Gemüt, das triste Einerlei. Der andere Teil von mir mag dieses Wetter aber auch. Gemütlich bei Kerzenschein lesen geht nun mal nicht bei Sonnenschein. Und ausserdem schneit es bei uns nun schon seit zwei Tagen und alles ist wieder unter eine weiche weisse Hülle geschlüpft. Allemal besser als diese fiesen Kahlfröste, die so nebenher auch das Gartenportemonnaie kahl fressen, weil die Hälfte der Pflanzen die Eisattacke nicht überlebt, so wie im letzten Jahr.
Die Vögel kommen nun auch mehr als dankbar wieder an ihre Futterstellen, die wir heute frisch aufgefüllt haben. Und wenn ich es mir recht überlege..... was will ich mehr? Ein schöner weisser Februar ist doch wesentlich netter als ein matschiger Jahresanfang. Und mit ein paar sonnigen Tulpen und Hyazinthen im Wohnzimmer und einem wärmenden Abendessen ist das alles auch gar nicht mehr so schlimm.
Nach der erneuten Schneeschipperei merkte Mr. H. heute morgen an, ihm sei nach einem kräftigen Auflauf. Nur... ohne Fleisch? Mal schauen, was die Batterie an Rezeptheften und Kochbüchern so hergibt. Wie wäre es mit einem Sauerkrautauflauf? Ich lasse lieber erst einmal unerwähnt, dass sich Paprika darin befinden wird.
Die Vögel kommen nun auch mehr als dankbar wieder an ihre Futterstellen, die wir heute frisch aufgefüllt haben. Und wenn ich es mir recht überlege..... was will ich mehr? Ein schöner weisser Februar ist doch wesentlich netter als ein matschiger Jahresanfang. Und mit ein paar sonnigen Tulpen und Hyazinthen im Wohnzimmer und einem wärmenden Abendessen ist das alles auch gar nicht mehr so schlimm.
Nach der erneuten Schneeschipperei merkte Mr. H. heute morgen an, ihm sei nach einem kräftigen Auflauf. Nur... ohne Fleisch? Mal schauen, was die Batterie an Rezeptheften und Kochbüchern so hergibt. Wie wäre es mit einem Sauerkrautauflauf? Ich lasse lieber erst einmal unerwähnt, dass sich Paprika darin befinden wird.
Ruby kümmert sich um die Kartoffeln (500 g Salzkartoffeln), während ich eine Zwiebel in Würfel schneide und eine Dose Sauerkraut abtropfen lasse. Die Zwiebel in einem TL Öl glasig dünsten und das abgetropfte Sauerkraut dazu geben. Mit 2 TL Zucker und Salz und Pfeffer würzen und zehn Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Paprika (eine wunderbar feste, dunkelrote Schote aus dem Biomarkt, die beim Probieren herrlich saftig und richtig schön paprikaisch schmeckt) in schmale Streifen schneiden und zum Sauerkraut geben.
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| Das Sauerkraut muss abtropfen, sonst muss zuviel Zucker dazu. |
Die Kartoffeln ausdämpfen und mit einem EL Butter grob zerstampfen. Den Kartoffelstampf mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit dem Sauerkraut vermengen. In eine gefettete Auflaufform geben und aus 2 Eiern, einem Becher Creme légère und Salz und Pfeffer eine Sauce aufschütteln. Diese gleichmäßig über den Auflauf geben und alles bei 200 Grad auf der unteren Schiene im Backofen 45 min backen (ohne Umluft, wird sonst zu trocken).
Das macht wunderbar warm im Bauch und richtig schön satt. Reicht übrigens für 4 Portionen. Und ich brauch Montag nicht zu kochen. Und Mr. H. fand die Paprika saulecker.




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